CDU stellte Kindercampus Essen vor

Landrat Wimberg und 80 Interessierte beeindruckt

„Der heutige Rundgang über den Kindercampus Essen hat gezeigt, dass in der Gemeinde Essen baulich und konzeptionell eine der modernsten Grundschulen der Region entsteht,“ so das Fazit des sichtlich beeindruckten Landrats Johann Wimberg. Der CDU-Gemeindeverband Essen hatte zu einem bildungspolitischen Spaziergang eingeladen, zu dem Vorsitzender Bernard Wichmann rund 70 Interessierte begrüßen konnte.

Vor der Kinderkrippe Schatzkiste erläuterte der Vorsitzende des Schulausschusses im Gemeinderat, Paul Krampe, die Entstehung der Einrichtung von der Besichtigung einer ähnlichen Kinderkrippe in Haselünne bis zur baulichen Fertigstellung. Auf Nachfrage von Dirk Gehrmann, der als Moderator durch die Stationen führte, zeigte sich Philip Nacke als Leiter der Schatzkiste zufrieden: „Dass der Gemeinderat die weitsichtige Entscheidung getroffen hat, unsere Kinderkrippe gleich für fünf Gruppen zu planen, ist aus heutiger Sicht goldrichtig gewesen. Wir sind fast voll belegt.“

Beim benachbarten kommunalen Kindergarten Regenbogen konnten sich die Teilnehmer ein Bild von den stetigen Investitionen über mehrere Jahre machen. Das ehemalige Grundschulgebäude wurde mehrfach baulich angepasst und dient mit sehr guter Ausstattung derzeit rund 170 Kindern als weitere Startinstitution ins Leben. Entlang der Kinderkrippe Regenbogen setzte die Gruppe unter fachkundigen Erläuterungen von Paul Krampe ihren Weg zum kirchlichen Kindergarten mit Kinderkrippe St. Josef fort, wo sie von Leiterin Maria Espelage empfangen wurde. Hier entsteht derzeit ein vollständig neuer Spielplatz, den die Gemeinde mit rund 100.000 € bezuschusst. So fand Pastor Michael Borth lobende Worte: „Wenn man den Kindercampus so erwandert, zeigt sich wirklich, dass hier das Planungsmotto „Kurze Wege für kurze Beine“ für Eltern und Kinder erfolgreich umgesetzt wird. Auch zukünftig sollten Kirche und Gemeinde diese Arbeit gemeinsam fortsetzen“.

Weiter ging es zur umgebauten Schulstraße. „Hier vor der Grundschule entsteht derzeit ein neuer Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) für den Schülerverkehr, aber auch für den ÖPNV mit einer Haltestelle für moobil+“, erklärte der Ausschussvorsitzende für Planung und Bauen, Jürgen Meyer. Der Verkehr wird beruhigt, die gesamte Straße und Kanalisation erneuert, die Ladestraße überplant und Parkplätze für Schule und Friedhof geschaffen. Für die Maßnahmen konnten von der Landesnahverkehrsgesellschaft und aus dem Dorferneuerungsprogramm über eine Million Euro an Fördergeldern erfolgreich beantragt werden.

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hatte anlässlich steigender Schülerzahlen und notwendiger Vergrößerung der Grundschule eine Schulentwicklungsplanung initiiert, deren Ergebnisse Schulleiterin Benita Neteler näher erklärte. In mehreren Workshops mit dem Planer und dem Lehrerkollegium entstand ein neues pädagogisches Konzept, dass anschließend bauplanerisch durch ein Architekturbüro umgesetzt wurde. Während der Neubau nur den Klassen mit Lernmitten als Treffpunkten, Differenzierungsräumen und einer Aula zur Verfügung steht, nimmt der alte Gebäudeteil nach Umbau Fachräume für Musik, Kunst, Hauswirtschaft und Werken sowie die Verwaltung, Küche, Mensa und Lehrezimmer auf. Eine junge Pädagogikstudentin aus dem Publikum zeigte sich spontan begeistert: „Ich hätte nicht gedacht, dass neueste pädagogische Modelle bei uns im ländlichen Raum schon angekommen sind und hier so konsequent umgesetzt werden“.

Seinen Abschluss fand der Abend im Innenhof der alten Grundschule bei Getränken und einem Imbiss. Bürgermeister Heiner Kreßmann dankte dort allen, die an der Entstehung des Kindercampus bisher mitgewirkt haben. „Auch das Projekt Kindercampus macht mit großer Unterstützung des Gemeinderates und der Verwaltungsmannschaft große Freude im Beruf. Gerne stehe ich als Bürgermeister auch für die nächsten fünf Jahre in Essen zur Verfügung. Wie auch immer Sie sich entscheiden. Gehen Sie bitte wählen.“

(Vor den Infotafeln zum Kindercampus vlnr: Bürgermeister Heiner Kreßmann, CDU-Vorsitzender Bernard Wichmann und Landrat Johann Wimberg)